Montagsfrage – KW03/2019

Guten Morgen ihr Lieben!

Und wöchentlich grüßt der Montag… Wahnsinn, wie schnell doch die letzte Woche vergangen ist. Ich bin ziemlich froh darüber, denn es war ja meine erste Arbeitswoche im neuen Jahr und sie war gar nicht so schlimm wie befürchtet. Irgendwie ist es auch schön, jetzt wieder etwas mehr Regelmäßigkeit im Tagesablauf zu haben. Mein Lesewochenende war auch richtig toll. Ich habe viel gelesen und „Die Krone der Dunkelheit“ von Laura Kneidl beendet. Das Buch musste ziemlich lange auf meinem SuB tümpeln und ich ärgere mich, dass ich diese fesselnde Story nicht schon viel früher durchgesuchtet habe! Heute starte ich mit „Uhrwerk der Unsterblichen“ von Alexander Kopainski, denn die Printausgabe ist nun endlich da!

Doch zuvor gilt es, wie jede Woche, noch eine Montagsfrage zu beantworten. Heute macht es uns Antonia von „Lauter&Leise“ mal so richtig schwer.

Unbenannt

Lyrik: ausgedient oder am Aufblühen?

Ich schätze, der Großteil aller Teilnehmer wird sagen: „Iiihhhh Lyrik! Das war doch das aus dem Deutschunterricht, was man verstehen, interpretieren und womöglich noch auswendig lernen sollte. Bleib mir damit weg!“.

Doch was ist Lyrik überhaupt? Rein nach Definition sind lyrische Werke schlicht und einfach Gedichte.

Man meint vielleicht, dass heutzutage Gedichte gar keinen großen Stellenwert mehr einnehmen, aber weit gefehlt! Jedes Lied ist gesungene Lyrik. Heute Morgen beim Radiohören ist mir aufgefallen, dass Mark Forster mit „Einmal“ ein klassisches Gedicht in perfekter Reimform singt. Somit konsumiert wirklich jeder, bewusst oder unbewusst, doch täglich Unmengen an Lyrik. Man darf also nicht nur stumpf an die „alten Schinken“ aus dem Deutschunterricht denken, obwohl sie stark unsere Sicht auf die Lyrik geprägt haben.

Ich muss zugeben, dass ich in meiner Schulzeit eigentlich nie große Probleme mit Gedichten hatte. Ich kann sogar heute noch einige Gedichte aufsagen und ich bin stolz darauf! Egal ob Walther von der Vogelweide, Heinrich Heine oder Friedrich Schiller – Lyrik ist für mich einfach deutsches Kulturgut und wir sollten ihr viel mehr Beachtung und weniger Abneigung schenken. Gerade jetzt verstehen wir sie doch viel besser! Vermutlich liegt hier auch das Trauma der meisten Menschen. Man möchte im Unterricht Schülern Themen begreiflich machen, die sie schlichtweg mit 16 Jahren noch gar nicht richtig erfassen können und vielleicht auch nicht wollen. Wenn ich heute Shakespeare lese, dann verstehe ich deutlich mehr als noch vor 10 Jahren. Mit einem anderen Blick auf das geschriebene Wort hat man doch viel mehr Freude daran.

Somit plädiere ich auf jeden Fall dafür, dass man der Lyrik eine zweite Chance geben sollte und sie wieder zum Aufblühen bringt! Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass es in meinem Bücherregal noch keinen Gedichtband gibt, aber dank der Montagsfrage wird sich dies doch hoffentlich bald mal ändern. Vielleicht habt ihr ja tolle Bücher, die ihr mir empfehlen könnt!

 

Welches Verhältnis habt ihr zur Lyrik – yay or nay? Ich bin sehr auf eure Kommentare gespannt und wünsche euch einen guten Start in die neue Woche!

Eure Kathi

8 Gedanken zu “Montagsfrage – KW03/2019

  1. Sei gegrüßt Kathi!

    Ich seh das wie du: Lyrik ist toll und sollte wieder mehr Aufmerksamkeit bekommen. Ich war eine dieser seltsamen Schülerinnen, die immer gerne Gedichte interpretiert und auswendig gelernt hat.

    Mit der Musik hast du natürlich Recht, wobei das für mich irgendwie immer Musik ist und keine Literatur, es nimmt also definitiv eine Sonderstellung ein.

    Hier geht’s zu meinem Beitrag:
    Montagsfrage: Lyrik – tot oder nicht tot, das ist hier die Frage? || Mein Senf für die Welt

    Liebe Grüße
    Marina

    Gefällt 1 Person

    1. Hey Martina!

      Du auch😁Ich mein, ich hab nicht umsonst mein Abitur in Deutsch geschrieben. Ich fand das immer schön und ich würde heute gern nochmal eine Unterrichtsstunde haben, wo man einfach mit einem neuen Blick auf die Werke rangehen kann.

      Musik nimmt definitiv eine Sonderstellung ein, aber wenn man mal drauf achtet, ist es schon verblüffend, wie viele Songtexte eigentlich Gedichte sind. Man nennt sie ja nicht umsonst „Lyrics“.

      Hab eine schöne Woche!

      LG Kathi

      Gefällt 1 Person

    1. Juhu Anja,

      danke für deinen lieben Kommentar😊
      Songs sind definitiv eine leichtere Art für Jugendliche sich mit dem Thema Lyrik auseinander zu setzen. Obwohl mir dann doch auch ein gutes klassisches Gedicht fast lieber ist😁

      Ich wünsch dir eine schöne Woche!

      LG Kathi

      Liken

    1. Juhu Elli,

      nicht wahr? Man darf dem Thema einfach nicht zu ablehnend gegenüber stehen. Und man sollte sich auch nicht durch Schultraumata ewig von der Lyrik verstecken… Literatur in jeder Form ist doch so schön!

      LG und eine schöne Woche dir
      Kathi

      Gefällt 1 Person

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