Rebecca Roanhorse – Das erwachte Land ~ Jägerin des Sturms

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©Bastei Lübbe

 

Titel: Das erwachte Land – Jägerin des Sturms

Autor: Rebecca Roanhorse

Verlag: Bastei Lübbe

Seiten: 294 Seiten (eBook)

Genre: Dystopie/Urban Fantasy

 

 

Inhalt:

Verheerende Naturkatastrophen haben große Teile Amerikas verwüstet. Während tausende Menschen den Tod fanden, erwachte das Land zu neuem Leben. Magie und Monster gehören nicht länger der Welt der Legenden an. Die Navajo-Kriegerin Maggie Hoskie gehört der seltenen Zunft der Monsterjäger an. Immer, wenn niemand sonst mehr Rat weiß, wird sie zu Hilfe gerufen. So auch in dem Fall eines verschleppten Mädchens, das sie aus den Fängen eines besonders brutalen Monsters retten soll. Doch bei diesem Fall ist alles anders als sonst. Das Monster wurde nicht geboren, sondern von einem Hexer erschaffen. Gemeinsam mit dem Medizinmann Kai macht sie sich auf die Suche nach diesem mächtigen Hexer und muss sich dabei ihren schlimmsten Ängsten und ihrer Vergangenheit stellen.

Cover:

Ich mag das Cover sehr. Die Farbgestaltung und der Detailreichtum passen perfekt zur Geschichte. Außerdem bekommt man sofort einen ersten Eindruck von der starken und kämpferischen Protagonistin Maggie.

Meinung:

„Jägerin des Sturms“ könnte so ein gutes Buch sein. Der Weltenentwurf hat mich wirklich begeistert und ist echt mal was Neues. Rebecca Roanhorse schafft es, Elemente der indianische Mythologie und einer Dystopie gekonnt miteinander zu verknüpfen. Leider liegt hier für mich aber auch die große Schwäche des Buches. Die indianischen Legenden spielen eine so wichtige Rolle, aber als Europäer blickt man nicht wirklich durch. Mir hat sehr ein Glossar gefehlt, wo man spezifische Begriffe der Navajo hätte nachschlagen können. Zwar werden einige davon im Laufe der Handlung erklärt, aber es war für mich dennoch sehr schwierig, alle Erklärungen im Gedächtnis zu behalten und im Lesefluss zu bleiben. Dadurch bin ich nur schleppend vorangekommen und wurde auch vom Spannungsbogen nicht wirklich mitgerissen.

Die Charakterausarbeitung hat mir aber gut gefallen. Maggie ist eine richtige Bad Ass Heldin und trotz ihrer kratzbürstigen Art sehr liebenswert. Sie ist nicht auf den Mund gefallen, da sie sich als Monsterjägerin in einer Männerdomäne behaupten muss. Deshalb ist sie auch zunächst wenig begeistert, als sich der Medizinmann Kai ihr anschließt und sie aus der ein oder anderen brenzligen Situation rettet. Das ungleiche Duo hat mich richtig begeistert, denn man sieht wie sie sich langsam zu einem tollen Gespann entwickeln.

Fazit:

„Jägerin des Sturms“ ist ein interessanter Reihenauftakt mit tollen Charakteren und einer interessanten Mischung aus Dystopie und Mythologie. Leider haben mich die vielen Fachbegriffe aus dem Stamm der Navajo sehr verwirrt und durch das fehlende Glossar konnte ich nicht komplett in die Story abtauchen. Dennoch hat mich Rebecca Roanhorse gut unterhalten und ich vergebe solide 3 Ananas.

ananas3

Vielen Dank an NetGalley und Bastei Lübbe für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

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